Bericht – Ruhestand – und plötzlich war die Ruhe weg!

Turbulent und aberwitzig ging es auf der Bühne zu
Turbulent und aberwitzig ging es auf der Bühne zu

Und plötzlich war Schluss mit der Ruhe, als der Neu-Rentner Julius Klein (Georg Höller) seine Berufung darin fand, den bisher tadellos laufenden Haushalt seiner Familie grundlegend umzukrempeln. Mit Hilfsmitteln wie „Brainstorming“, „Jour fixe“ und „To-do-Listen“ glaubte er, zu besseren Ergebnissen zu kommen und vor allem dem Lotterleben seiner Frau ein Ende zu bereiten.

Der frischgebackene Ruheständler Julius Klein nervt mit seinen Marotten seine gesamte Familie
Der frischgebackene Ruheständler Julius Klein nervt mit seinen Marotten seine gesamte Familie

Hilfe fand er bei seinem befreundeten Nachbarn Franz-Martin Brand (Alexander Köse) und Erwin Hirsch (Helmut Müller) und nicht zuletzt seiner ehemaligen und immer noch treuen Sekretärin Liselotte Schlüpfer (Marion Pohl). Eine ganze Weile nehmen die Ehefrauen der Freunde, insbesondere Julius’ Gattin Therese (Sabine Bülow-Quabach) die neuen Marotten des Familienoberhaupts hin, bis sie schließlich, der Verzweiflung nahe, ausbricht und den Haushalt ihrem Mann überlässt.

Wieder einmal schaffte es das Theaterensemble der Sankt Reinoldus , um Regisseur Norbert Lenzhölzer, die Komödie in drei Akten von Regina Rösch mit kleinen Anpassungen an lokale Gegebenheiten perfekt umzusetzen und damit gleich fünf Mal das Pädagogische Zentrum in restlos zu füllen. Die Zuschauer indes kamen aus dem Lachen kaum heraus, da die turbulente Handlung mit abwechslungsreichen Dialogen, ergänzt durch das liebevoll aufgebaute Bühnenbild, ein aberwitziges Szenario rund um den Ruhestand bildete. Mit den zahlreichen Helfern im Hintergrund und namhaften Unterstützern aus dem Dorf gelang es der Gruppe, gewohnt professionell aufzutreten und das Publikum zu begeistern.

Der Vorsitzende der Steinhauergilde, Stefan Blumberg, war stolz, alle Vorstellungen vor ausverkauften Haus aufgeführt zu haben und beantwortete gleich die immer wieder gestellte Frage, was denn mit den erwirtschafteten Überschüssen passiere. “Hiermit helfen wir lokalen sozialen Einrichtungen, aber auch mal in Not geratenen Privatpersonen. Dies jedoch, ganz nach den Traditionen der Steinhauergilde, ohne den obligatorischen Scheck, sondern lieber in aller Stille.”

Bericht und Fotos im von Oliver Müller – www.LichtRitzer.de
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