Aufhören, wenn es am schönsten ist! – Mit Video

 

Marion wie sie leibt und lebt, in Ihrer letzten als Mutter Auguste an der Seite von Alexander Köser (Sohn Walterchen)
Foto: Michael Gauger

Nach 32 (!) Jahren auf der Reinoldusbühne hat Marion Pohl, mit Ihrer Rolle als Mutter Auguste, den Abschied von den „Brettern die die Welt bedeuten“ genommen. Mit stehenden Ovationen, und auch die ein oder andere Träne in den Augen, verabschiedete sich „Ihr“ Publikum von der „Grande Dame“ der , die in zahlreichen Rollen der Theatergruppe maßgeblich ein Gesicht verlieh.  Nicht wenige Zuschauer kamen eben wegen Marion Jahr für Jahr zum Reinoldusfest. Für das Publikum und auch für uns verlässt mit ihr eine wirkliche Charakterschauspielerin die Bühne.

Marion spielte immer mit vollem Einsatz

Wir sind dankbar über soo viele Jahre Marion in den verschiedensten Rollen gesehen zu haben. Sei es als Ehefrau, Mutter, Schwiegermutter und Oma, aber auch als Gräfin oder Wirtin, immer spielte Sie ihre Rollen überzeugend und mit vollem Einsatz. Aber nicht nur auf der Bühne des pädagogischen Zentrums, sondern auch beim Mundarttheater im LVR Freilichtmuseum überzeugte Marion. Selbst wenn einmal eine Schauspielpause anstand, half sie hinter der Bühne oder als Souffleuse, oder aber Marion sprang kurzfristig wegen Erkrankung einer Kollegin ein.

„Seinerzeit wurde ich von Erneste Bidinger angesprochen doch einmal bei der Theatergruppe mitzuspielen.“, erinnert sich Marion gerne an ihre Anfänge zurück.  Nach Ihrer Premiere wäre sie glücklich gewesen ein Jahr später überhaupt dabei zu sein, „wenn auch nur um die Bühne zu fegen 😀 „. Es kam bekanntlich anders und Marion entwickelte sich zu einer festen Größe der Gilde. Viele Besucher der Vorstellungen werden sich gerne an Ihre Bühnenpräsenz zurück erinnern, und für manche ist die Steinhauergilde fest mit dem Gesicht der Ausnahmeschauspielerin verbunden. „Man soll bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist“, weiß Marion, und die gesamte Gruppe sei in den vergangenen Jahren zu einer echten Einheit gewachsen, von Jung bis Alt ziehen alle an einem Strang. Deswegen sei Ihr Entschluss zur richtigen Zeit!

Für die Kollegen des Theaters war und ist Marion immer ein sehr geschätzter Rat- und Ideengeber und sicher wird das auch über ihr Karriereende so bleiben. „Denn ganz aufhören kann ich so nicht.“ weiß Marion, im Hintergrund gibt es einiges zu tun und helfende Hände sind hier herzlich willkommen.

Marion wir danken Dir!

Als kleine Überraschung möchten wir Dir noch ein paar persönliche Worte mit auf dem Weg geben und hoffen Dich trotz Deines Abschiedes weiterhin an unserer Seite zu wissen 🙂

…und noch ein paar Impressionen Deines Schaffens, liebe Marion! 🙂

Fotos: Michael Gauger, Oliver Müller

Wer möchte, kann hier gerne ein Grußwort für Marion hinterlassen!

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